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Meet the Manager: John Levy

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Weil ein Praktikant nicht zur Arbeit erschienen war, bekam John Levy, Director of Impact bei Franklin Real Asset Advisors, einen Fuß bei Franklin Templeton in die Tür. Heute 14 Jahre späte, leitet er die Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Impact Investing und hilft dem Unternehmen, sich als Spitzenreiter in diesem Bereich zu etablierenLernen Sie John etwas näher kennen.

John Levy, CFA

Director of Impact

Franklin Real Asset Advisors

F: Wie ist Ihre Karriere bei Franklin Templeton bisher verlaufen?

 

A: Nach dem Abschluss meines Studiums kehrte ich in meine Heimatstadt San Mateo (Kalifornien) zurück und begann, mich nach einer Stelle umzusehen. Zum Zeitpunkt meiner Bewerbung bei Franklin Templeton gab es leider keine offenen Stellen für Studienabgänger. Als aber im Sommer ein Praktikant nicht zur Arbeit erschien, wurde ich gefragt, ob ich nicht vielleicht Interesse an dieser Position hätte. Diese Gelegenheit konnte ich mir natürlich nicht nehmen lassen.

Kaum hatte ich mich versehen, war ich Praktikant für die Sommermonate. Danach zog sich das Praktikum in den Herbst hin und schließlich bewarb ich mich im heutigen Franklin Templeton Multi-Asset Solutions-Team (FTMAS) um eine Analystenstelle. Ich war zehn Jahre lang bei FTMAS, wo ich zum Portfoliomanager befördert wurde und später die Leitung des Research-Teams übernahm.

Mein Interesse an Impact Investing stammt aus meiner Zeit bei FTMAS. Zum ersten Mal konnte ich hier miterleben, wie robuste Prozesse und fundierte Logik effektiv genutzt wurden, um Möglichkeiten ausfindig zu machen, Kapital für einen guten Zweck einzusetzen. Die Praktiker im Impact-Bereich setzten konsequent auf messbare Ergebnisse, die weit über reine „Wohlfühl“-Maßnahmen hinausgingen. Das hat Impact Investing für mich so interessant gemacht, und ich beschloss, meine Karriere diesem Bereich zu widmen.

Mir wurde schnell klar, dass sich Franklin Templeton mit seiner Fokussierung auf Innovationskraft und Wachstum und seiner globalen Präsenz in einer ausgezeichneten Position befindet, um Impact-Strategien zu verfolgen, die positiv zur Entwicklung und zum Wachstum des Bereichs Impact Investing beitragen können.

Im Januar 2018 wechselte ich zum Franklin Real Asset Advisors-Team, um das gesamte Rahmenkonzept und den Prozess für Impact-Management innerhalb unserer ersten Strategie zu entwickeln. Impact Investing ist nur ein Teil des Gesamtengagements für verantwortungsbewusste Anlageoptionen bei Franklin Templeton.

John Levy definiert Impact Investing

Beim Impact Investing geht es darum, eine „Win-Win“-Anlage zu tätigen, wo parallel zu einer finanziellen Rendite auch ein absichtliches positives soziales und ökologisches Ergebnis angestrebt wird.

Anleger betrachten dies als eine Strategie der „doppelten Rendite“, bei der ihnen natürlich ein finanzieller Ertrag, aber auch die gesellschaftliche und ökologische Rendite wichtig ist. Und diese muss gemessen und verwaltet werden.

Impact Investing hinterfragt das alte Paradigma, das man zunächst investiert, um Geld zu verdienen, und es dann, nachdem man genügend beisammen hat, wieder spendet, um die Welt zu verbessern.

Unserer Meinung nach ist dieser Kompromiss nicht mehr nötig. Es ist durchaus möglich, der Welt bei der Lösung ihrer größten Probleme zu helfen und gleichzeitig eine attraktive Anlagerendite zu erzielen.

F: Wie gestalten sich Ihre täglichen Aufgaben in Ihrer aktuellen Rolle?

A: Als Director of Impact habe ich zwei Hauptaufgaben.

Zum einen leite ich unsere Aktivitäten, die auf eine Umsetzung unserer Sozialinfrastrukturstrategie abzielen. Diese erreicht einen positiven Einfluss durch Investitionen in Krankenhäuser, Kliniken, Schulen, Universitäten, günstigen Wohnraum und öffentliche Gebäude. Unser Prozess beginnt mit einer Messung des Impact, denn nur das, was gemessen werden kann, kann auch verwaltet werden. Und das, was sich verwalten lässt, lässt sich anschließend auch optimieren. Unsere Aufgabe besteht darin, herauszufinden, wie unsere Investitionen und unsere aktive Eigentümerrolle bei Immobilien zu stärkeren Gemeinden und einer nachhaltigeren Umwelt beitragen können.

Zum anderen sind wir unternehmensweit tätig, um neue Chancen für die Entwicklung impact-orientierter Anlagestrategien zu erarbeiten. Wir wollen über diese erste Strategie hinausblicken und darüber nachdenken, wie FT im Impact-Bereich mehr erreichen kann.

F: Wie sehen Ihre Ziele für das Impact Investing bei Franklin Templeton aus?

A: Ich möchte, dass Franklin Templeton im Bereich Impact Investing – einer Unterkategorie des breiteren Universums nachhaltiger und verantwortungsbewusster Anlagen – eine Führungsrolle übernimmt. Wenn wir das Unternehmen heute betrachten, sprechen wir über die Notwendigkeit von Kapitalwachstum, Innovation und die Einbindung von Mitarbeitern.

Wir denken auch darüber nach, wie wir der Vermögensverwalter der Zukunft sein können, indem wir uns auf jüngere Generationen konzentrieren und unseren Kunden oberste Priorität einräumen. Meiner Meinung nach passt Impact Investing zu all diesen Themen. Das Segment wächst schnell, es ist im Kern äußerst innovativ, es führt zu engagierten Diskussionen und es bietet Antworten auf ein Thema, das immer mehr Kunden in Angriff nehmen möchten. Was spannend ist: Bei Impact Investing geht es um mehr, als uns nur mit Unternehmen und Investitionen in Verbindung zu bringen, die sich gut entwickeln. Es geht auch um die Möglichkeit, eine aktive Rolle zu spielen und direkt zu positiven gesellschaftlichen Entwicklungen beizutragen.

Angesichts der globalen Präsenz unseres Unternehmens haben wir nicht nur die Gelegenheit, in diesem Segment erfolgreich zu sein – wir können auch dazu beitragen, es zu definieren und uns als Vordenker zu etablieren.

F: Was hat Ihnen in Ihrer Karriere zu Erfolg verholfen?

A: Ich bin nur selten zufrieden. Wirklich glücklich und gestresst bin ich, wenn ich vor Herausforderungen gestellt und gezwungen werde, mich fachlich weiterzuentwickeln.

Ich hatte das große Glück, von Führungskräften und Kollegen umgeben zu sein, die mich immer wieder in Positionen gebracht haben, in denen ich unter Beweis stellen konnte, dass ich mehr erreichen kann. Ich denke, das ist für Erfolg von zentraler Bedeutung. Erfolg ist niemals einer einzelnen Person alleine zu verdanken. Er beruht immer auf der Unterstützung anderer, und ich hatte im Laufe meiner gesamten Karriere bei Franklin Templeton das Glück, Fürsprecher zu haben, die an mich geglaubt haben. Ich werde von einem Gefühl der Verpflichtung getrieben, die Menschen, die an mich geglaubt haben, nicht zu enttäuschen.

F: Warum ist Impact Investing wichtig?

A: Wir haben festgestellt, dass sowohl Privatanleger als auch große Institutionen am Thema Impact Investing interessiert sind.
Es ist für uns äußerst wichtig, in einem wachsenden Bereich zu expandieren und uns als Unternehmen der Zukunft zu positionieren – und Impact Investing ist eine der Möglichkeiten, wie wir dies erreichen können. Es sollte Teil unseres breiteren Ansatzes für verantwortliches Investieren sein, der auch ESG-Strategien (Umwelt, Soziales und Governance) sowie andere thematische Produkte umfasst.

Unser Ansatz besteht darin, zunächst einmal eine Strategie anzubieten, die auch ungeachtet des Impacts attraktiv und erfolgreich ist. Zusätzlich, praktisch als Bonus, können wir dann aber noch einen positiven sozialen und ökologischen Einfluss oben draufsetzen.

Wir können diesen Zusatznutzen herkömmlichen Anleger anbieten. Wir können sagen: „Sie könnten dieselbe Rendite anderweitig erzielen, aber wir können gleichzeitig auch einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft erzielen. Warum würden Sie dann also nicht bei uns investieren?“

F:Womit befassen Sie sich, wenn Sie gerade nicht arbeiten?

A: Sowohl meine Frau als auch ich sind äußerst energiereich, was bedeutet, dass unsere beiden Kindern doppelt energiegeladen sind. Wir verbringen den Großteil unserer Zeit mit Spielen und Sport – einfach alles, was wir gemeinsam tun können.

Meine Frau und ich engagieren uns stark in der Schule, die unsere Kinder besuchen. Ich verbringe eine Menge Zeit damit, die Schule zu reinigen, Filmabende zu veranstalten, Essen zu machen und Spendenaktionen zu organisieren.

Ich freue mich darauf, mehr mit meinen Kindern zu reisen, wenn sie älter werden. Ich habe im Rahmen meiner Arbeit schon eine Menge fantastische Orte in Europa, Asien und Australien besucht, und ich würde gerne meine Familie an diese Orte mitnehmen und ihnen zeigen, wie vielseitig die Welt ist.

F: Was war Ihr Traumberuf, als Sie ein Kind waren?

A: Ich wollte Marineflieger werden. In meiner Jugend habe ich mich sehr für Flugzeuge interessiert, aber das ist im Laufe der Zeit dann abgeebbt, als mir klar wurde, dass ich nicht Tom Cruise aus dem Film Top Gun sein würde. Außerdem bin ich zu groß und meine Augen sind nicht perfekt. Wäre ich der Marine beigetreten, wäre ich wohl kaum Kampfpilot geworden. Stattdessen habe ich Wirtschaftswissenschaften und Politik studiert – das sind vielleicht sicherere Tätigkeiten, aber jetzt bin ich genau dort, wo ich sein will.

Kommentare, Meinungen und Analysen in diesem Dokument dienen nur zu Informationszwecken und sind nicht als persönliche Anlageberatung oder Empfehlung für bestimmte Wertpapiere oder Anlagestrategien anzusehen. Da die Märkte und die wirtschaftlichen Bedingungen schnellen Änderungen unterworfen sind, beziehen sich Kommentare, Meinungen und Analysen auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ohne Ankündigung ändern. Dieses Dokument ist nicht als vollständige Analyse aller wesentlichen Fakten in Bezug auf ein Land, eine Region, einen Markt, eine Anlage oder eine Strategie gedacht.

CFA® und Chartered Financial Analyst® sind Marken des CFA Institute.

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Welche Risiken bestehen?

Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden, einschließlich des potenziellen Verlusts des Anlagekapitals. Der Wert von Anlagen kann fallen oder steigen, und Anleger erhalten möglicherweise nicht den vollen Anlagebetrag zurück. Aktienkurse schwanken mitunter rasch und heftig. Das kann an Faktoren liegen, die einzelne Unternehmen, Branchen oder Sektoren betreffen, oder an den allgemeinen Marktbedingungen.

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