Beyond Bulls & Bears

Globale Märkte im Fokus Juni 2016

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EINSCHÄTZUNGEN DER FRANKLIN TEMPLETON FIXED INCOME GROUP®

GEP_PMs_Fixed_Income_Group_2016

IN DIESER AUSGABE:

• Positive Stimmung in Hinblick auf die US-Wirtschaft wird von schwachem Arbeitsmarktbericht gedämpft
• Stärke des Ölmarkts ist ermutigendes Signal für das globale Wachstum
• Europas bescheidenes Wachstum, minimale Inflation und signifikante geldpolitische Lockerungen setzen sich wahrscheinlich fort

Positive Stimmung in Hinblick auf die US-Wirtschaft wird von schwachem Arbeitsmarktbericht gedämpft

Während der meisten Zeit des Monats Mai deuteten im Großen und Ganzen positive Zahlen darauf hin, dass die Schwäche der US-Wirtschaft im ersten Quartal 2016 nur vorübergehender Natur gewesen ist. Anfang Juni führte ein schwächer als erwarteter Arbeitsmarktbericht aber wieder zu Zweifeln unter Anlegern. Nachdem mehrere geldpolitische Entscheider der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im Mai einen auf Straffungen hindeutenden Ton angeschlagen hatten, stiegen zunehmend die Erwartungen auf eine Ankündigung von Zinserhöhungen im Rahmen der Juni oder Juli Sitzungen der Fed. Das geringere Tempo der Arbeitsplatzschaffung führte jedoch zu einer raschen Umkehr der Stimmung, obwohl Prognosen für das Wachstum im zweiten Quartal auf eine deutlich höhere Aktivität hindeuteten. Unserer Meinung nach wird das Wachstum sich während des Rest des Jahres wie geplant erholen. Dies trotz des enttäuschenden Arbeitsmarktsberichts im Mai (sowie externer Faktoren, wie der Ungewissheit im Zusammenhang mit der Volksabstimmung in Großbritannien über einen Verbleib in der Europäischen Union [EU]), der dazu beigetragen hat, die Fed von Zinserhöhungen im Rahmen ihrer Juni-Sitzung abzuhalten. Die monatlichen Daten vom Arbeitsmarkt sind traditionell volatil und werden häufig korrigiert. Wir messen ihnen alleine daher nicht all zu viel Bedeutung bei. Die Zahlen wurden von einmaligen Entwicklungen beeinflusst, wie dem Arbeitskampf bei einem großen Telekommunikationsunternehmen. Der Arbeitsmarktbericht für Juni ist jedoch, angesichts der jüngsten, extremen Schwäche, ganz klar von größerer Signifikanz. Unsere positiven Wachstumsaussichten für die USA beruhen auf dem soliden, ökonomischen Fundament. Der Arbeitsmarkt lässt sich seit dem Tiefpunkt der Finanzkrise nicht mehr wiedererkennen, die Löhne und Gehälter steigen jetzt bereits seit einiger Zeit beharrlich und die Finanzlage der Verbraucher erhielt durch die gesunde Lage in den Eigenheim- und Aktienmärkten einen Schub. Wir glauben, diese robusten Fundamentaldaten aus dem Inland werden der Fed als Rechtfertigung dienen, die Zinsen zu erhöhen, möglicherweise sogar etwas schneller als die Prognosen des Marktkonsens dies voraussagen. Die Wirkung des monatlichen Arbeitsmarktsberichts für Mai wurde durch seinen Kontrast zu anderen positiven Daten noch verstärkt. Die strafferen Bedingungen im Arbeitsmarkt könnten sich auch im Verbraucherverhalten bemerkbar machen. So stiegen die Haushaltsausgaben im April um 1,0% gegenüber dem Vormonat, das ist der höchste monatliche Anstieg seit August 2009, oder inflationsbereinigt um 0,6% gegenüber dem Vormonat. Dieser Anstieg lässt sich weitgehend auf zusätzliche Ausgaben für Autos zurückführen. Die Einzelhandelsumsätze verzeichneten im April ebenfalls einen beträchtlichen Zugewinn von 1,3% gegenüber dem Vormonat, gefolgt von einem Anstieg um 0,5% im Mai. Die Daten vom Eigenheimmarkt deuten nach wie vor auf einen soliden Markt hin. So blieb der S&P CaseSchiller 20-City Index im März stabil bei 5,4% gegenüber dem Vorjahr. Im April legten die Bestandseigenheimverkäufe gegenüber dem Vormonat zu und die Verkäufe neuer Eigenheime verzeichneten den größten monatlichen Anstieg seit 1992, obwohl dieser Maßstab bekanntlich volatil ist.

Die Einzelhandelsumsätze in den USA stiegen im April mit dem schnellsten Tempo seit zwölf Monaten

Das Wachstum der Gesamtwirtschaft im ersten Quartal, das anfangs mit annualisiert 0,5% bemessen worden war, wurde auf 0,8% nach oben korrigiert, da der Rückgang der Unternehmensinvestitionen nicht so stark war, wie zuvor geschätzt. Die Daten aus den Bereichen der Wirtschaft, die sich nur unterdurchschnittlich entwickeln konnten, bleiben aber auch im Mai schwach. Hervorstechend darunter war das Fertigungswesen, für das der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe des Institute of Supply Management (ISM) im Mai zwar leicht stieg, aber mit 51,3 dennoch verhalten blieb und eine nur marginale Expansion anzeigte. Obwohl sich aus höheren Neuaufträgen und Exportsegmenten innerhalb der ISM-Erhebung ein wenig Mut schöpfen ließ, zeichneten andere Werte – wie der Markit PMI – ein schwächeres Bild. Die Beschäftigtenzahlen im Mai lagen bei 38.000 und somit weit unter den Erwartungen von 160.000. Dies wurde von einer Abwärtskorrektur der Daten für die Monate begleitet. So wurde der gleitende Quartalsdurchschnitt auf 116.000 gesenkt. Ein Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,7% wurde weitgehend mit einem Rückgang der Beschäftigungsquote erklärt. Unter den positiveren Erklärungen, die von Marktanalysten vorgetragen wurden, war die Möglichkeit, dass die Einstellungsaktivität sich verlangsamte, da die Wirtschaft sich der Vollbeschäftigung annähere. Die beigefügten Daten zu den durchschnittlichen Stundenlöhnen beruhigten ein wenig. Sie wiesen einen Anstieg im Mai um 2,5% gegenüber dem Vorjahr aus.

Laut dem Protokoll der April-Sitzung konzentriert die Fed sich bei ihrer Entscheidung, ob die Wirtschaft für höhere Zinsen bereit ist, auf drei Kriterien: Hinweise auf eine Erholung im zweiten Quartal, eine zukünftige Erstarkung des Arbeitsmarkts und Fortschritte bei dem Erreichen des mittelfristigen Inflationsziels von 2%. Was den letzten Punkt betrifft zeigen die Daten für April nur wenig Bewegung. Das bevorzugte Maß der Fed, der Index der persönlichen Konsumausgaben, stieg nur um 0,2% gegenüber dem Vormonat und blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 1,6%. Die äquivalenten Werte des Kern-Verbraucherpreisindex lagen bei 0,2% und 2,1%. Der zweite Wert stellt zwar einen Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,1% dar, er liegt aber immer noch über dem 2% Ziel der Fed. Bei der Gesamtteuerung kam es zu einem monatlichen Anstieg von 0,4% und einem jährlichen Anstieg von 1,1%, da die Energiepreise einen weiteren erheblichen Rückgang um 8,9% verzeichnet hatten, obwohl sie während der beiden vorhergehenden Monate gestiegen waren. Wie die Fed-Vorsitzende Janet Yellen kurz nach der Veröffentlichung des Arbeitsmarktsberichts für Mai in einer Rede unterstrich, wird die Geldpolitik der Notenbank nicht auf einem einzelnen Datenset beruhen. Sie sagte auch, dass die positiven Kräfte, die auf die Wirtschaft wirkten und das Arbeitsplatzwachstum und die Inflation unterstützten, die negativen überwiegen dürften. Das wiederum schaffe eine Grundlage für schrittweise Zinserhöhungen. Damit es in den kommenden Monaten aber zu solch einem Schritt kommt, scheint nicht nur eine rasche Erholung der Daten vom Arbeitsmarkt erforderlich zu sein, sondern auch, dass die Finanzmärkte von einer Entscheidung in Großbritannien für den Verbleib in der EU beruhigt werden.

Stärke des Ölmarkts ist ermutigendes Signal für das globale Wachstum

Der US-Dollar legte im Mai zu und konnte einen Teil der starken Verluste der Vormonate wieder gutmachen, um dann nach dem schwachen Bericht vom US-Arbeitsmarkt wieder zurückzufallen. Generell schadet ein starker US-Dollar dem Ölpreis, da er Importe für die Inhaber anderer Währungen teurer macht. Der Ölpreis stieg aber trotz des Anstiegs des Dollars im Monatsverlauf stetig, da er Unterstützung von Lieferstörungen in Ölfeldern in Kanada und Nigeria erhielt, wo die Förderleistung im April auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren fiel. Als der Dollar dann Anfang Juni wieder fiel, erhielt der Ölpreis einen neuen Impuls und stieg zum ersten Mal im Jahr 2016 auf über 50 US-Dollar pro Barrel. Im Ölmarkt kam es angesichts des länger anhaltenden Preisrückgangs zu einer schrittweisen Reduzierung des Angebots von US-Produzenten von Schieferöl, das im Februar den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt erreichte. Die niedrigeren Preise haben die Nachfrage unter US-Verbrauchern stimuliert. So wird ihr Benzinverbrauch während der zweiten Woche des Monats Mai auf den zweithöchsten seit Beginn der Aufzeichnungen geschätzt.

Insgesamt blieb die weltweite Nachfrage robust, obwohl die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im größten Teil der Welt generell in diesem Jahr etwas gesunken sind. Die überschüssigen Lagerbestände, die gebildet wurden als der Markt sich schwer tat ein Gleichgewicht zu finden, scheinen langsam abgebaut zu werden. Das trägt zu einer boomenden Nachfrage aus Ländern wie Indien bei, das China als Hauptquelle des Wachstums überholt hat. Laut der Internationalen Energieagentur wird Indien 2016 wahrscheinlich Japan als drittgrößter Konsument von Öl nach den USA und China überholen.

Ölpreise steigen im Monatsverlauf stetig

In Japan wurden besser als erwartete Zahlen für das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal von anderen Daten überschattet, die eine schwächere Inflation auswiesen. Die japanische Regierung reagierte hierauf mit dem Aufschub einer geplanten Verbrauchssteuererhöhung, von der erwartet wurde, dass sie das Wachstum belasten würde. Ansonsten zeigten in Asien Zahlen für die Devisenreserven Chinas im Mai einen leichten Rückgang von 3,22 Bio. US-Dollar im April auf 3,19 Bio. US-Dollar, während die People’s Bank of China gegen Ende des Monats die Handelsspanne des chinesischen Renminbi auf den niedrigsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit mehr als fünf Jahren festsetzte. Trotz der Schwäche des Renminbi hat die chinesische Notenbank es bisher in diesem Jahr geschafft, das Absinken ihrer Barreserven zu stabilisieren. Diese sind seit dem Höchststand von annähernd 4 Bio. US-Dollar Mitte 2014 im Jahr 2015 stark zurückgegangen. Schätzungen des Institute of International Finance zufolge lagen die Nettokapitalabflüsse – die zur Abwertung des Renminbi beigetragen haben – im Mai bei 27 Mrd. US-Dollar, ein Rückgang von den durchschnittlichen monatlichen Werten von 120 Mrd. US-Dollar, die sich im letzten Jahr beobachten ließen. Sowohl Russland, als auch Südkorea senkten die Zinsen, während in Lateinamerika der brasilianische Senat die Suspendierung von Präsidentin Dilma Rousseff aufgrund von Manipulationen des Haushalts des Landes beschloss. Ihr vorübergehender Vertreter ist Vizepräsident Michel Temer, der wie erwartet ein Mitte-Rechts-Kabinett bekanntgab, dem auch Henrique Meirelles als Finanzminister angehört, ein ehemaliger, marktfreundlicher Präsident der brasilianischen Notenbank. Zahlen für das erste Quartal zeigen, dass die brasilianische Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr um 5,4% zurückgegangen ist – das fünfte Quartal einer Kontraktion in Folge. Dies unterstreicht die Schwierigkeiten, die sich dem Land stellen. Seit dem schwachen Bericht vom US-Arbeitsmarkt ist eine negativere Anlegerstimmung in Hinblick auf die Weltwirtschaft in den Vordergrund getreten, was noch zusätzlich zur Sorge über den Ausgang der Volksabstimmung in Großbritannien über den Verbleib in der EU hinzukam. In einem globalen Umfeld, das von verhaltenem Wachstum gekennzeichnet ist und einer Geldpolitik von Notenbanken, die zu zahlreichen Verzerrungen in den Finanzmärkten geführt hat – nicht zuletzt die Negativzinsen, die es inzwischen in vielen Ländern gibt – sind Volatilitätsphasen als regelmäßige Erscheinungen wahrscheinlich. Trotz dieser Marktturbulenzen sind wir der Überzeugung, die Weltwirtschaft wächst weiter mit annehmbaren Tempo. Darauf deuten Maßstäbe, wie die robuste Nachfrage nach Energie, hin.

Europas bescheidenes Wachstum, minimale Inflation und signifikante geldpolitische Lockerungen setzen sich wahrscheinlich fort

Die Wirtschaftsdaten aus Europa boten weitere Hinweise darauf, dass das derzeitige Wachstum in der Region zufriedenstellend, wenn auch unspektakulär ist. Nachdem die Zahlen für das erste Quartal ein überraschend starkes Wachstum in der Eurozone ausgewiesen hatten, erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht von 1,4% auf 1,6%. Gleichzeitig erklärte sie, sie erwarte, dass das Wachstum sich im zweiten Quartal leicht verlangsamen würde. Die Notenbank wiederholte außerdem ihre Aufforderung an die Regierungen der Mitgliedsstaaten, ihre Abhängigkeit von Sparmaßnahmen und Geldpolitik zugunsten von wachstumsfördernden fiskalen und Strukturmaßnahmen als Mittel zur Überwindung der Probleme der Region in Form überschüssiger Kapazität und schwieriger demografischer Datenlage zu reduzieren. Anfang Juni startete die EZB das jüngste Element ihres geldpolitischen Lockerungsprogramms: den Ankauf von auf Euro lautenden Investment Grade Unternehmensanleihen mit Laufzeiten zwischen zwei und dreißig Jahren von Nicht-Finanzunternehmen. Da der Plan bereits im März angekündigt worden war, sind die Renditen im europäischen Markt für Unternehmensanleihen stark gefallen, so dass die Renditen einiger der von den am höchsten bewerteten Unternehmen begebenen Papiere in den negativen Bereich abrutschten. (Die EZB hat angekündigt, dass ihre Ankäufe potenziell Investment Grade Unternehmensanleihen umfassen, die eine Rendite haben, die höher liegt als der Einlagezins der Notenbank, der derzeit bei -0,4% liegt.) Insofern folgten Unternehmensanleihen vielen der Staatsanleihenmärkte in der Region, wo negative Renditen zunehmend üblich geworden sind. So fiel die Durchschnittsrendite deutscher Bundesanleihen Anfang Juni zum ersten Mal unter Null.

Erhöhung der EZB-Bilanz setzt sich fort

Einige der Impulse, die zu einem Rückgang der Renditen in der Eurozone geführt haben, stammten von externen Faktoren, wie dem Arbeitsmarktbericht in den USA im Mai. Zum Zeitpunkt, zu dem diese Zeilen verfasst wurden, herrschte aber auch aufgrund der bevorstehenden Volksabstimmung in Großbritannien über den Verbleib in der EU, die Umfragen zufolge äußerst knapp ausgehen dürfte, unter Anlegern eine größere Risikoaversion. Weitere Unsicherheit bestand im Zusammenhang mit dem Ausgang der Neuwahlen in Spanien, die für Ende Juni angesetzt sind. Sie sind Folge des nichtschlüssigen Ergebnisses und des politischen Stillstands als Folge der vorherigen Wahlen im Land im Dezember 2015.

Es kamen jedoch positivere Meldungen aus Griechenland, wo die Regierung im Mai eine vorläufige Einigung mit Gläubigern des Landes erzielen konnte, die eine weitere Zahlung aus dem Rettungspaket des Landes zulässt. Die Auswirkungen der geldpolitischen Anreize der EZB haben dazu beigetragen das Wachstum in der Eurozone zu stabilisieren (wie auch die niedrigeren Energiepreise). Die überschüssigen Kapazitäten beeinträchtigen jedoch nach wie vor die Bestrebungen der Notenbank hinsichtlich der Inflation. Die jährliche Gesamtteuerung in der Währungsunion blieb im Mai den vierten Monat in Folge negativ und die Kerninflation stieg um gerade einmal 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Im Rahmen ihrer Sitzung im Juni setzte die EZB ihre Prognose für die Gesamtteuerung für das laufende Jahr ein wenig nach oben, von 0,1% auf 0,2%. Sie beließ ihre Prognose für 2018 aber unverändert bei 1,6%. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung drängte die EZB daher darauf, mehr dafür zu tun, um ihre Bilanz zu erhöhen. Dies obwohl das absolute Volumen der EZB-Bilanz, einschließlich ihrer Ankäufe von Unternehmensanleihen, Prognosen zufolge bis Anfang 2017 höher sein wird, als die der Fed oder der BoJ. Unser mittelfristiger Ausblick für Europa ist grundsätzlich gleich geblieben. Damit meinen wir mehr Wachstum auf bescheidenem Niveau (aber in der Nähe dessen, was angesichts der strukturellen Einschränkungen erwartet werden kann), eine längere Phase, während der entweder überhaupt kein oder nur vernachlässigbarer Inflationsdruck besteht, und, als Folge dieser Faktoren, eine Geldpolitik der EZB, die extrem locker sein dürfte. Diese geldpolitische Landschaft wird für die Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Region wahrscheinlich ein signifikantes Hindernis darstellen. Während populistische politische Parteien auch weiterhin zunehmend die Wähler beeinflussen werden, scheint die Wahrscheinlichkeit von Fortschritten bei der Durchführung erforderlicher Reformen noch in weiter Ferne zu liegen. Aber wie EZB-Präsident Mario Draghi wiederholt betonte, je länger diese Probleme von den Regierungen der Mitgliedsstaaten gemieden werden, desto schwieriger wird es werden, die Herausforderungen, die sie repräsentieren zu überwinden.

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