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On Demand: Technologie für stete Vernetzung

Die Zunahme der Nachfrage,  alles auf Knopfdruck zu haben, scheint die treibende Kraft hinter der Innovation in Technologie, Finanzen und sogar Industrie zu sein. Matt Moberg von der Franklin Equity Group, beobachtet eine allgemeine Verschiebung in der Technologiebranche, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden. Er erklärt, warum der Trend immer „connected“ zu sein, die Technologie in die Büros der meisten Industrien im Jahr 2017 und darüber hinaus bringen könnte.

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Der immer stärkere Wunsch, alles auf Knopfdruck bereit zu haben, scheint die Triebfeder hinter der Innovation in den Bereichen Technologie, Finanzen und sogar Industrie zu sein. Matt Moberg von Franklin Equity Group, Vice President und Portfolio Manager, beobachtet einen generellen Wandel in der Technologiebranche, um dem geänderten Bedarf der Verbraucher zu begegnen. Er erläutert, warum der Trend zu steter Vernetzung die Technologie 2017 und danach in die Büros der meisten Branchen bringen könnte.

Die technologische Entwicklung beschleunigt sich seit einigen Jahren rund um den Globus rasant, dass für die Anleger ein Blick in die Zukunft mit der Frage „Was kommt als nächstes?“ verlockend ist. Die Branche floriert, und nach unserer Einschätzung dürfte der Übergang zur Technologie „on demand“ die Technologie in den kommenden Jahren noch stärker in unser Alltagsleben hineintragen.

„Technologie“ ist heutzutage ein weitreichender Begriff, der zunehmend auch auf Sektoren außerhalb der Informationstechnologie (IT) angewendet wird. In den vergangenen Monaten scheinen viele Anleger auf Sektoren mit einer eher zyklischen Komponente, wie z. B. Finanzen, Industrie und in gewissem Maße auch Energie, umgeschwenkt zu sein. Diese Sektoren sind führend in der Entwicklung innovativer Produkte und bedeutende Anbieter einzigartiger Technologien – und das, was bisher in den Bereichen „On demand“-Technologie und -Dienste zu beobachten war, gibt einen Vorgeschmack auf das, was in diesen Branchen möglich sein könnte.

Unser breites Mandat erstreckt sich auf Investments in „dynamischen Technologien“. Dies bedeutet für uns, dass sie mit ihrer Kraft den Wandel oder den Fortschritt antreiben. Da im Bereich Innovation ein Großteil der Vermögensbildung erfolgt, suchen wir nach Innovation über alle Sektoren hinweg.

Wir halten fundamentales Research für ein wertvolles Instrument bei der Identifizierung innovativer, wachsender Unternehmen, die ungeachtet eines sich wandelnden Marktumfelds Anlagechancen bieten können. Überdies ist nach unserer Ansicht für eine erfolgreiche Anlagetätigkeit im Bereich Innovation eine aktive Verwaltung erforderlich – ein Aspekt des Markts, der häufig nicht verstanden wird. Fehlendes Verständnis bedeutet häufig, dass Anlagechancen übersehen werden.

Die Triebfeder des technologischen Wandels

Der IT-Sektor ist auch in diesem Jahr stark. Dies dürfte zu keinem geringen Teil auf eine größere Begeisterung gegenüber neuen Technologien seitens einer größeren Zahl von Unternehmen zurückzuführen sein. Branchen, die sich aufgrund fehlender Tests einst gegen die Einführung neuer Technologien sträubten, sehen die technologischen Entwicklungen, herbeigeführt durch zahlreiche „hyper“-vernetzte Nutzer, nun als Chancen an.

Wir haben bereits einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten im Transportwesen und bei Finanzdienstleistungen erhalten: Smartphone-Anwendungen können die Abfahrtszeiten von Zügen auf die Minute genau mitteilen, Reiseplaner lesen in Echtzeit Verkehrs-Updates und zeigen bei Bedarf eine andere Route an und Stop-Loss-Orders können auf mobilen Handelsplattformen platziert werden. Und mit der zunehmenden Nutzung und Abhängigkeit von mobilen Apps erleben wir eine Umstellung auf Dienstleistungen, die „on demand“ durch cloudbasierte Lösungen, künstliche Intelligenz (KI) und digitalen Zahlungsverkehr verfügbar gemacht werden.

Das Aufkommen der Sharing Economy, der Ökonomie des Teilens, steigert die Nachfrage nach mobilen Anwendungen, die dem Nutzer das Teilen einer Dienstleistung, beispielsweise einer Taxifahrt, ermöglichen. Im Einzelhandel haben Händler, die traditionelle eine Verkaufsstelle vor Ort haben, Schwierigkeiten, da reine Internetfirmen dem Verbraucher Einkäufe per Tastendruck möglich machen. Auch Roboter werden getestet, um Arbeiten auszuführen, die normalerweise von Menschen erledigt werden. Es gibt Tests mit selbstfahrenden Fahrzeugen. Und im Bereich Finanzdienstleistungen betreuen „Robo-Berater“ die Kunden mithilfe algorithmusbasierter Anlagemethoden.

Auch die Innovation in der Medizintechnik, die andere medizinische Produkte auf einem großen, wachsenden Markt verdrängen könnte, behalten wir im Auge. So könnten Entwicklungen in der digitalen Gesundheitsversorgung beispielsweise die Diagnose von Arrythmien (unregelmäßiger Herzschlag) verändern. Anstelle eines großen Holter-Monitors, der pausenlos den Herzrhythmus überwacht, wurde hier ein kleines, wasserbeständiges Pflaster entwickelt, das die gesammelten Daten verwaltet.

Ein Blick in die Zukunft

KI (Künstliche Intelligenz) ist ein weiterer bedeutsamer Technologiezweig, der nach unserer Ansicht positives Wachstumspotenzial beinhaltet. Dank künstlicher Intelligenz können Computer Aufgaben ausführen, die in der Regel menschliche Intelligenz erfordern, wie z. B. Datenanalyse, Spracherkennung und Entscheidungsfindung. KI wird im Kampf gegen Krebs eingesetzt, indem sie Ärzten einen intuitiven Weg bietet, umfangreiche Datenbanken nach Ergebnissen aus der Krebsforschung zu filtern und eine zielgerichtete Therapie zu finden. Zudem wird die KI zur Verbesserung der Fahrsicherheit eingesetzt. Innovationen in der KI, aber auch in Biotechnologie, Medizintechnik und alternativen Energien, werden die Technologie immer weiter in unser Alltagsleben hineintragen.

Überdies sind wir optimistisch, dass sich die 2016 verzeichneten regen Fusions- und Übernahmeaktivitäten (M&A) im IT-Sektor auch bis zum Ende des Jahres 2017 fortsetzen werden, da einige hochliquide Unternehmen die Niedrigzinsphase nutzen, um durch Konsolidierung Skaleneffekte und Größenvorteile zu erzielen. Aus unserer Sicht könnten Unternehmen, die an dieser Konsolidierung partizipiert haben, die Anleger belohnen, und wir rechnen mit einer Fortsetzung dieses Trends.

Durch die Konzentration unseres Investmentansatzes auf Unternehmen, die in ihren Branchen Marktführer oder auf dem Weg dorthin sind und die gut geführt werden, versuchen wir langfristige Trends ungeachtet der Marktvolatilität für Chancen auf Kapitalwachstum auszunutzen.

Die Kommentare, Meinungen und Analysen sind die persönlichen Ansichten der Anlageverwalter und werden ausschließlich zur allgemeinen Information bereitgestellt. Sie sind nicht als Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers oder zur Übernahme einer bestimmten Anlagestrategie zu verstehen. Sie stellen auch keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Die vorstehenden Informationen entsprechen dem Datum der Veröffentlichung und können sich ohne Vorankündigung ändern. Sie sind nicht als vollständige Analyse aller wesentlichen Fakten in Bezug auf ein Land, eine Region, einen Markt oder eine Anlage gedacht.

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Welche Risiken bestehen?

Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden, einschließlich des potenziellen Verlusts des Anlagekapitals. Der Wert von Anlagen kann fallen oder steigen, und Anleger erhalten möglicherweise nicht den vollen Anlagebetrag zurück. Investitionen in schnell wachsende Branchen, einschließlich Technologie und Gesundheitswesen (die erfahrungsgemäß eine hohe Volatilität aufweisen), können zu größeren Kursschwankungen führen, insbesondere kurzfristig, da sich die Produkte dort sehr schnell wandeln. Außerdem werden sie durch Entwicklungen und Veränderungen in der staatlichen Regulierung von Unternehmen beeinflusst, die den wissenschaftlichen oder technischen Fortschritt fördern oder für die Zulassung neuer Arzneimittel und medizinischer Instrumente gelten. Unternehmen mit geringer Börsenkapitalisierung können auf Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besonders empfindlich reagieren, und ihre Wachstumsaussichten sind weniger sicher als die von größeren, etablierteren Unternehmen.

Die Konzentration auf bestimmte Länder, Regionen, Branchen, Sektoren oder Arten von Anlagen kann ein Portfolio anfälliger für ungünstigere Entwicklungen in solchen Schwerpunktbereichen machen als ein Portfolio, das in ein breiteres Spektrum von Ländern, Regionen, Branchen, Sektoren oder Anlageformen investiert.